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Sonntag, 01. November 2026 1 Spiel
Mittwoch, 04. November 2026 1 Spiel
Ausblick auf das kommende Spiel
Brighton & Hove Albion FC–Arsenal FC
Für den Arsenal FC steht die nächste anspruchsvolle Aufgabe in der Premier League an. Die Gunners sind bei Brighton & Hove Albion im American Express Stadium zu Gast. Arsenal reist mit zwölf Punkten aus den ersten vier Ligaspielen an die englische Südküste und will seine erfolgreiche Serie fortsetzen.
Brighton dürfte allerdings ein unangenehmer Gegner werden. Die Seagulls sorgten am vergangenen Spieltag mit einem deutlichen 5:0-Auswärtssieg gegen Coventry City für Aufsehen. Damit unterstrichen sie ihre offensive Qualität und gehen mit viel Selbstvertrauen in das Duell.
Arsenal gewann zuletzt mit 2:0 beim AFC Sunderland. Bruno Guimarães brachte die Gunners in Führung, ehe Bukayo Saka die Partie in der Nachspielzeit per Elfmeter entschied. Auch in der Champions League gelang mit dem 1:0 gegen den SSC Neapel ein erfolgreicher Auftakt.
Aus taktischer Sicht könnte vor allem das Duell zwischen dem offensiven Pressing von Brighton und dem kontrollierten Spielaufbau von Arsenal entscheidend werden. Während die Gastgeber versuchen, früh Druck auszuüben und schnell umzuschalten, möchte Arsenal über längere Ballbesitzphasen die Kontrolle übernehmen.
Personell muss Mikel Arteta einige Probleme in der Defensive berücksichtigen. William Saliba fällt aus, während bei Ben White und Cristhian Mosquera noch Fragezeichen bestehen. Brighton muss seinerseits unter anderem auf Kaoru Mitoma, Yankuba Minteh und Stefanos Tzimas verzichten.
Im Angriff dürften bei Arsenal erneut Bukayo Saka, Martin Ødegaard und Kai Havertz eine wichtige Rolle spielen. Besonders Saka kann mit seinem Tempo und seiner Stärke im Eins-gegen-eins für Gefahr sorgen.
Für Arsenal geht es darum, den gelungenen Saisonstart fortzusetzen und im Titelrennen weitere wichtige Punkte zu sammeln. Brighton hat jedoch bereits gezeigt, dass die Mannschaft offensiv jederzeit gefährlich werden kann. Entsprechend dürfte sich im American Express Stadium eine intensive und offene Premier-League-Partie entwickeln.
Kader, Trainer und Saisonziele 2026/27
Der Arsenal FC geht als amtierender englischer Meister in die Saison 2026/27. Unter Trainer Mikel Arteta, der seit Dezember 2019 im Amt ist, gewannen die Gunners in der Saison 2025/26 erstmals seit 22 Jahren wieder die Premier League. Zusätzlich erreichte der Verein das Finale der Champions League, unterlag dort Paris Saint-Germain jedoch erst im Elfmeterschießen. Entsprechend hoch sind die Erwartungen an die neue Spielzeit: Der Klub will den Meistertitel verteidigen und gleichzeitig erneut um den Gewinn der Champions League kämpfen.
Arteta kann dabei auf einen ausgesprochen breit besetzten Kader zurückgreifen. Im Tor gehören David Raya, Kepa Arrizabalaga und Illan Meslier zum Aufgebot. Die Defensive ist mit Spielern wie William Saliba, Gabriel Magalhães, Jurrien Timber, Ben White, Riccardo Calafiori, Piero Hincapié, Cristhian Mosquera und Ezri Konsa sowohl in der Innenverteidigung als auch auf den Außenpositionen vielseitig aufgestellt. Gerade Konsa und Hincapié erhöhen die Möglichkeiten für Arteta, zwischen unterschiedlichen Vierer- und Dreierketten zu wechseln.
Das Mittelfeld zählt weiterhin zu den größten Stärken der Mannschaft. Declan Rice übernimmt eine zentrale Rolle zwischen Defensive und Offensive, während Kapitän Martin Ødegaard vor allem für Kreativität und Spielgestaltung verantwortlich ist. Neu hinzugekommen ist Bruno Guimarães, der im Sommer für rund 75 Millionen Pfund von Newcastle United verpflichtet wurde. Darüber hinaus stehen unter anderem Martin Zubimendi und Mikel Merino zur Verfügung. Arsenal verfügt damit über zahlreiche Varianten für das zentrale und defensive Mittelfeld.
In der Offensive bleibt Bukayo Saka einer der wichtigsten Spieler des Teams. Hinzu kommen unter anderem Viktor Gyökeres, Kai Havertz, Eberechi Eze, Noni Madueke und Christos Tzolis. Besonders die Kombination aus schnellen Flügelspielern, technisch starken offensiven Mittelfeldspielern und mehreren Optionen im Sturmzentrum soll Arsenal variabler und schwerer auszurechnen machen. Tzolis kam im Sommer von Club Brugge, während der Kader gleichzeitig durch mehrere Abgänge verkleinert wurde. Unter anderem verließen Gabriel Jesus, Gabriel Martinelli und Leandro Trossard den Klub, Ethan Nwaneri wurde verliehen.
Eine interessante Rolle könnte außerdem erneut die eigene Nachwuchsarbeit spielen. Max Dowman gilt als eines der größten Talente im Arsenal-Nachwuchs. Der offensive Mittelfeldspieler stellte in der vergangenen Saison bereits mehrere Altersrekorde auf und dürfte in der Saison 2026/27 weitere Einsatzmöglichkeiten erhalten. Auch Myles Lewis-Skelly gehört weiterhin zum erweiterten Aufgebot und kann aufgrund seines Alters zusätzlich zur regulären Premier-League-Kaderliste eingesetzt werden.
Die Mannschaft wird weiterhin von Martin Ødegaard angeführt. Der Norweger trägt seit der Saison 2022/23 die Kapitänsbinde und führte Arsenal in der Saison 2025/26 zum Premier-League-Titel. Damit ist er nach Tony Adams und Patrick Vieira erst der dritte Arsenal-Kapitän, der den Klub in der Premier-League-Ära zur Meisterschaft führte.
Die sportlichen Ziele für 2026/27 ergeben sich damit praktisch aus den Erfolgen der Vorsaison. In der Premier League gehört Arsenal als Titelverteidiger erneut zu den Mannschaften, die um die Meisterschaft spielen. Gleichzeitig soll der nächste Schritt auf europäischer Ebene gelingen. Nach dem knapp verlorenen Champions-League-Finale 2026 zählt ein erneuter langer Lauf in der Königsklasse zu den zentralen Herausforderungen der Saison. In der Ligaphase trifft Arsenal unter anderem auf Real Madrid, Bayern München, Borussia Dortmund und SSC Neapel.
Auch in den nationalen Pokalwettbewerben wird Arteta vermutlich versuchen, die größere Kadertiefe auszunutzen. Arsenal verfügt in der Saison 2026/27 über einen Kader, der auf nahezu jeder Position mehrfach hochwertig besetzt ist. Nach der Rückkehr an die Spitze des englischen Fußballs geht es deshalb nicht mehr nur darum, mit Manchester City, Liverpool und den anderen Spitzenklubs mitzuhalten. Die Herausforderung besteht nun darin, den Erfolg der vergangenen Saison zu bestätigen und sich sowohl in England als auch in Europa dauerhaft an der Spitze zu etablieren.



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